Wir über unsHeimatverein Obergrombach

 

AKTIVITÄTEN 2024

Arbeitseinsatz am 24. Februar 2024

 

 

 

 

AKTIVITÄTEN 2023

                                   

Arbeitseinsatz am Freitag, den 29.Dezember 2023

Nach langer Vorarbeit in der eigenen Werkstatt konnte kurz vor Jahresende doch noch die neue Eingangstür für die Maxhütte "vor-Ort" montiert werden.

IMG 7260x  IMG 7169x
Bilder von Patrick Lindenfelser & Hendrik Lauber


Patrick Lindenfelser und Dietmar Weiland machten sich ans Werk: die alte, schon durch Vandalismus beschädigte Tür musste weichen, diese Tür stammte noch aus dem Bestand der Alten Schule, die 1970 abgerissen werden musste, weil die Helmsheimer Strasse dem steigenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gerecht werden konnte.

Die Entfernung der alten Tür gestaltete sich schwieriger als angenommen, die alten und stark korrodierten Scharniere hielten das alte Türblatt "fest im Griff" und brachten die Akteure zum Schwitzen.

IMG 6532x

Doch diese Hürde konnte erfolgreich genommen werden. Wie bei derartigen Bauwerken nicht unüblich: leichte Bautoleranzen ließen sich wohl nicht vermeiden,
was natürlich einen erhöhten Mess- und Ausricht-Aufwand nach sich zog. 

IMG 6567x  IMG 6570x

Passt, wackelt und hat Luft! Ruck-Zuck sind die Profilhölzer montiert......dann noch der Feinschliff....

IMG 6576y  IMG 6578x

Dann noch Aufräumen, Einpacken, ein bisschen den Besen schwingen.....das Tagwerk war geschafft

Mit der angepassten Beschichtung kann nun die neue Tür eingeweiht werden!

IMG 7622x Bild von Patrick Lindenfelser

.....Arbeitseinsatz erfolgreich abgeschlossen!

Besten Dank an unsere aktiven Mitglieder Patrick und Dietmar.

 

Übrigens:

Initiator, Miterbauer und Namensgeber der Max-Hütte und des Schott-See's war der damalige Gemeindeforstwart 

Max Schott:

Forstausweis Max Schott 0002x 

 

 

 

1. ADVENT im STÄDTL

IMG 6270x   IMG 6271x

IMG 6273x  IMG 6279x

                                      IMG 6280x

 

Arbeitseinsatz am Samstag, den 21.Oktober 2023

Das zentrale Ziel des heutigen Arbeitseinsatzes war der Obergrombacher Friedhof:

Das Dach der Alten Friedhofskapelle sollte nicht nur vom Moos befreit werden, sondern auch von Innen inspiziert und gereinigt werden, darum kümmerten sich Peter Adam, Michael Seidt, Heiko Zahn und seine beiden Jungs. Danach musste noch eine Fuhre Biberschwanz-Ersatz-Ziegel zur Maxhütte transportiert werden: IMG 5578x

IMG 5496x  IMG 5509x

 

IMG 5515x     IMG 5510x

  IMG 5513x  Foto von Heiko Zahn: 20231021 092827x


IMG 5535x  IMG 5536x

     Arbeitsende mit diesem Ergebnis:

   IMG 5533x    IMG 5540x

IMG 5499x  IMG 5538x  IMG 5502x

                                                          IMG 5512abx

 

 

Ein weiterer Teil des Arbeitseinsatzes war das Freilegen und Reinigen der Grabplatten am Kriegerdenkmal und das Kriegerdenkmal selbst, hoch oben auf unserem Friedhof: Anton Neuberth, Heiner Eckert, Wolfram von Müller und Norbert Rohleder waren die fleißigen Helfer:

Ausgangs-Situation:

IMG 5518x  IMG 5523x

IMG 5520x  IMG 5522x  IMG 5519x

 

IMG 5552x  Ergebnis:  IMG 5551ax

 

IMG 5554ax  IMG 5557x

 

Im Nachhinein wurde das Ortssippenbuch von Bruno Janzer (Seiten E 149-152) herangezogen um die Historie zu diesen Grabplatten ins Bewusstsein zu rücken:

Am 2.4.45 fuhren Panzer der 2. Marokkanischen Infantrie-Division in Bruchsal ein......Auf dem Weg nach Bretten stießen sie auf die sich zurückziehende deutsche Infantrie....In der Folge fielen am 5.4.1945 auf der Gemarkung Obergrombach ein Unteroffizier und drei Soldaten, sie wurden auf dem örtlichen Friedhof beim Kriegerdenkmal beigesetzt.....Bereits am 21.1.45 war Obergrombach einem Bombenabwurf in der Jöhlinger Strasse ausgesetzt, dabei starben 4 Frauen und ein Kind: Ida Adam, Maria Theresia Adam, Hilda Müller, Theodora Hofmann und Ingrid Karin Hofmann .....mit ihnen starben einige deutsche Soldaten, darunter ein Hauptmann.....Bruno Janzer schrieb weiter: "Ihre Eintragung ins Sterbebuch war unzulässig!"

Nach der Freilegung und Reinigung der Grabplatten auf dem Obergrombacher Friedhof wurden folgende Namen wieder sichtbar:
- Fritz Dyck, *1910, gest. 21.1.1945. Er stammte nicht aus Obergrombach.
- unbekannter Soldat, gest. 5.4.1945. Unter dieser Gedenktafel liegen gemäß Ortssippenbuch (E 149) der Sanitäts-Obergefreiter Heinrich Herm und ein Obergefreiter mit der Erkennungsmarke 1201/A4 Infantrie-Ersatz-Abt.
- Heinrich Grotjohann, *25.11.1908, gest. 5.4.1945. Er stammte nicht aus Obergrombach.
- Friedrich Leopold Lindenfelser, *11.8.1904, gest. 23.3.1945, gefallen in Nordheim im Ried, Obergrombacher Bürger, sowie Albert Lindenfelser (1511) und
- Franz Rödelstab, *18.2.1916, gest. 1.2.1944, Obergefreiter, im Lazarett zu Glauchau seinen Verwundungen erlegen, ebenfalls ein Obergrombacher Bürger.
Beide zuletzt genannten Soldaten sind im Ortssippenbuch auffindbar: Lindenfelser (1510) und Rödelstab (2040)

IMG 5542ax  IMG 5543ax

 

IMG 5544ax  sowie die Obergrombacher Bürger:

 

IMG 5546ax  IMG 5547ax

Im weiteren Verlauf unseres Arbeitseinsatzes wurde das neue Weinbauschild von Heinz Willy am Heidelsheimer Kreuz montiert, nach dem tagszuvor der Edelstahl-Ständer gesetzt wurde, sowie das Amtmann-Haus-Schild in der Burgstrasse 15 montiert werden konnte.

IMG 5526x  IMG 5532x 

                IMG 5530x Situation am Heidelsheimer Kreuz

IMG 5563x  IMG 5564x

Der hervorragend abgelaufene Arbeitseinsatz endete zünftig mit Bier, Weißwurst, Brezel und süssem Senf im Hof von unserem 1.Vorsitzenden.

Einen herzlichen Dank ging und geht an alle Helfer und Helferlein, insbesondere an Elisabeth Jost und Angelika von Müller, die für das leibliche Wohl sorgten.

 

 

Heimatverein auf großer Fahrt 

Bilder und Text: Heiko Zahn

Das diesjährige Ziel für den Ausflug des Heimatvereins war die historische Altstadt von Wissembourg, direkt hinter der pfälzisch-elsässischen Grenze. „Es gibt viele historische Gemeinsamkeiten zu Obergrombach“, begrüßte Vorsitzender Wolfram von Müller die 42 Teilnehmer im Bus auf dem Weg über den Rhein und die Pfalz ins Elsass. „Die Zugehörigkeit zum Bistum Speyer teilen wir mit dem 8.000 Einwohner zählenden Ort. Das Kloster hat das Städtchen geprägt.“

1000043437x  1000043449x  1000043459x  1000043466x

So war es auch keine Überraschung, dass unser Fremdenführer André direkt auf das Klostergebiet einschwenkte. Gegründet von Benediktinermönchen um 630 nach Christus, wurde die erste Kirche um 800 gebaut. Heute steht dort die zwischen 1200 und 1300 erbaute, zweitgrößte gotische Kirche des Elsass. Besonders hervorgehoben hat André die Wandgemälde, die besondere Orgel des Gotteshauses und die großen Glasfenster im Altarraum. 

1000043474x  1000043477x  1000043479x  1000043482x

Diese wurden jüngst aufwendig saniert und gereinigt. Etwa 80 Prozent des farbigen Glases stammt noch aus dem 13. Jahrhundert. Aufgeteilt in Darstellungen des Alten und Neuen Testaments, zeigen die Scheiben eindrucksvoll die historische Handwerkskunst. 

Über den Kreuzgang erreicht man die aus dem Jahre 1070 stammende Kapelle. Hier wurde die erste Glasscheibe der Welt verbaut. Zu sehen ist eine Replik, das Original ist sicher in einem Museum untergebracht. 

1000043485x  1000043489x  1000043497x 

Weiter ging die Führung zum Palais Stanislas, das derzeit von einem Deutschen liebevoll restauriert wird. An der Stadtmauer entlang erreichten wir die älteste Brücke Wissembourgs, die durch einen glücklichen Zufall nicht der Sprengung durch die Wehrmacht zum Opfer fiel. Bevor der Ausgangspunkt wieder erreicht war, führte uns der Weg in die evangelische Kirche aus dem 11. Jahrhundert, die als Stadtkirche diente und im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurde, weiter zum Salzhaus und zum Rathaus. 

Zurück über die Grenze brachte uns der „Weinexpress“, ein Touristenzügle mit Ziel Deutsches Weintor, nach Schweigen. Im Schweigener Hof stärkte sich die Reisegruppe bei einem typisch pfälzischen Mittagessen. Nach dem ausgezeichneten Mahl brachte uns der Bus in das nahe gelegene Landau, wo der Nachmittag zur freien Verfügung stand.

1000043506x    1000043536x

1000043540x    1000043541x

1000043542x     1000043556x                1000043577x

 

Tag des offenen Denkmals

10. September 2023

Es wurden Städt'l-Führungen im Halbstundentakt zwischen 13.00 und 16.00 Uhr
angeboten

Treffpunkt und Start der Führungen: Rathaus Obergrombach

Unsere allseits bekannten und beliebten "Städt'l"-Führer: Michael Seidt und Peter Adam

IMG 3904x     IMG 3939x

Die Stationen:

IMG 3405x Start der diesjährigen Städt'l-Führungen am Obergrombacher Rathaus von 1788

Nach einer Einführung in die Obergrombacher  Geschichte, beginnend in der Jungsteinzeit, das frühe und späte Mittelalter, der ersten Erwähnung im Lorscher Codex, die Erwähnung als Stadt und, im Schatten vor dem Marktplatz,  Obergrombachs Weg in die moderne Zeit, führte der Weg an das 2010 vom Heimatverein versetzte Gotische Tor: durch das Schmiedeeiserne Tor konnten die Besucher einen Blick auf die Stadtmauer werfen. Vor 2010 war das Gotische Tor zugemauert und befand sich einige Meter rechts vom heutigen Standort, siehe nachstehendes Bild:

IMG 3905x  OGB K 020 cx Aufnahme aus den 1980er Jahren

Der weitere Weg führte an das liebevoll restaurierte Haus des Künstler-Ehepaars Neumann, der ehemaligen jüdischen Synagoge und dem von Obergrombacher Bürgern errichteten Torbogen von 1981/82 mit dem Wehrgang auf der alten Stadtmauer.

8U1A7461x   IMG 2982x  8U1A3861x

   IMG 3911x

Auf dem Marktplatz stand einstmals der Speyerer Erbpachthof, ein dem Verfall preisgegebenes Fachwerkhaus von 1702.
An dieser Stelle errichtete Dr.Wolfram von Müller sein Wohnhaus nach dem Vorbild des Speyerer Erbpachthofes.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Historischen Wegweiser.

IMG 2855x IMG 3924x
Die nächste Sehenswürdigkeit: Die Schloßkapelle aus dem 15.Jh., ein Gotteshaus, welches nacheinander von drei Religeons-Gemeinschaften genutzt wurde: der katholischen, der jüdischen und bis heute der evangelischen Gemeinde, ein Novum in der Geschichte. Die Fresken aus dieser Zeit waren zur Zeit der jüdischen Nutzung übertüncht und wurden erst danach freigelegt.

IMG 2898x   IMG 2291x
Der weitere Weg führte über die Burgstrasse bis zum unteren Burgtor, welches Mitte des 19.Jh. von dem damaligen Burgbesitzer Freiherr Leopold von Holzing (1818-1867) errichtet wurde.

IMG 3934x
Vor dem steilen Aufstieg zum Burgtor steht das älteste Fachwerkhaus Obergrombachs von 1570, im Besitz der Familie von Bohlen und Halbach, heute das Wohnhaus des Schloßverwalters.

IMG 9693x
Nun ging's die Burgstrasse aufwärts, vorbei an dem von August Speck wunderschön restaurierten Fachwerkhaus von 1635

bis zur letzten Führungs-Station: dem in den letzten Jahren restaurierten Amtmann-Haus in der Burgstrasse, ein Fachwerkhaus von 1895.

IMG 3967x

  IMG 3946x Mit einem Blick zur Burg wurden die Führungen beendet.

Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern für Ihr Interesse!

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite, z.B. beim Historischen Wegweiser!

 

Bericht zur Jahreshauptversammlung Heimatverein Obergrombach 2023

Donnerstag, den 16.März um 19.00 Uhr, im Feuerwehrhaus

Tagesordnung und Kurzbericht

1. Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden Dr. Wolfram von Müller
2. Totenehrung
3. Bericht des Schriftführers, Heiko Zahn berichtete über seine Aktivitäten bei Facebook, für das Amtsblatt Bruchsal und versprach eine
intensivere Berichterstattung in den Medien im kommenden Jahr mit Schwerpunkt Historisches und Vereinsaktivitäten.
4. Bericht des 1. Vorsitzenden, Wolfram von Müller berichtete über die zahlreichen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr und lobte ausdrücklich das
Engagement aller Aktiven (siehe "Aktivitäten 2022")
5. Bericht der Kassiererin, Elisabeth Jost informierte die anwesenden Vereinsmitglieder über die konkreten Einnahmen und Ausgaben des Vereins.
Aufgrund der von der Stadt Bruchsal erhobenen Mietzahlungen für das Archiv-Zimmer im Rathaus und das Lager im sogenannten Spritzbrühhäus'le in der
Campingstrasse, sowie die damit verbundenen Medien-Verbräuche (Wasser, Strom, Heizung)  kommen höhere laufende Kosten auf den Verein zu,
die durch die zwar auch gestiegenen Förderungsbeiträge der Stadt Bruchsal bei weitem überschritten werden.
6. Bericht der Kassenprüfer, Peter Ptok und Rosa Weiland hatten die Kassenbuch-Führung intensiv geprüft,
Peter Ptok berichtete und bescheinigte der Schatzmeisterin Elisabeth Jost eine korrekte Kassenführung mit großem Lob.
7. Aussprache zu den Berichten, es gab keine Wortmeldungen.
8. Entlastung der Vorstandsschaft, Peter Ptok bescheinigte der Vorstandsschaft eine sehr gute Vereinsführung und forderte die anwesenden Mitglieder
zur Entlastung für das abgelaufene Jahr auf, was dann einstimmig vollzogen wurde.
9. Neuwahlen, turnusmäßig standen folgende Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl bzw. ggf. Neuwahl an: der 1. Vorsitzende Wolfram von Müller,
der Schriftführer Heiko Zahn, sowie die Beisitzer Lukas Becker, Klaus Kehrwecker und Ernst Willy. Es gab keine Gegenkandidaten und so konnte
der 2. Vorsitzende Peter Adam die Neuwahlen in Kürze vornehmen: die genannten Herren wurden jeweils einstimmig wiedergewählt und nahmen die
Wahlen mit Dank an.
10. Anpassung der Mitgliedsbeiträge, bezugnehmend auf die aktuelle Kassenlage, siehe Bericht von Elisabeth Jost, verkündete Wolfram von Müller
die notwendige Erhöhung der Mitglieds-Jahresbeträge von 10,00 auf 13,00 €/a für Einzelpersonen und von 15,00 auf 20,00 €/a für Ehepaare und
Partnerschaften. Die Erhöhung wurde durch die anwesenden Mitglieder einstimmig angenommen und wird bereits zum nächsten Einzugs-
Termin im November 2023 ausgeführt. Die letzte Erhöhung lag über 20 Jahre zurück, aber die laufenden Kosten des Vereins wurden durch die aktuellen
Umlagen der Stadt Bruchsal jetzt deutlich erhöht.
11. Verschiedenes  / Termine: das Jahresprogramm 2023 umfasst bislang folgende Aktivitäten:
- Pflege- und Sanierungs-Einsätze Waldlehrpfad / Maxhütte
- Ortsbeschilderung abschließend anbringen bzw. aufstellen
- Pflege-Arbeiten "Alte Friedhofskapelle" und Soldatengedenksteine
Termine:
- Burgführung für eine Delegation des Heimatvereins Kraichgau
- Tag des offenen Denkmals am 10.09.23 mit Städt'l-Führungen
- Vereinsausflug nach Weissenburg im Elsass für alle Interessierten, zeitnahe Anmeldungen beim 1. und 2. Vorsitzenden sichert die Teilnahme.
2024: es steht das 40jährige Vereins-Jubiläum auf der Tagesordnung: im Herbst soll, nach dem Vorbild vom 25jährigen Jubiläum, eine Matinée
in der Festhalle "Grombacher Stuben" stattfinden; die Vorstandsschaft bittet um Wünsche, Ideen und Vorschläge für den Tagesablauf.
Sonstiges:
Peter Ptok berichtete bestürzt über den wiederholten Vandalismus an einer Wingert-Hütte im Gewann Heidenäcker / Remmerich und präsentierte
ein Handy-Foto.